Beratung
für Menschen, die Verantwortung tragen – in Wissenschaft und Wirtschaft
Positionierung
An Übergängen entscheidet sich, wie es weitergeht: nach der Promotion, vor der Berufung, beim Wechsel in eine Leitungsrolle oder bei der Neuausrichtung eines Unternehmens. Wer an so einem Punkt steht, braucht eine klare Position und einen Plan, der im Alltag trägt. Genau daran arbeite ich mit Ihnen.
Warum Wissenschaft und Wirtschaft zusammengehören
Auf den ersten Blick sind das zwei Welten. In den vielen geführten Gesprächen wird immer wieder klar: Die Überschneidungen sind vielfältig. Wer promoviert, führt bereits: sich selbst über Jahre durch ein Projekt ohne festen Rahmen, dazu Studierende, Hilfskräfte, oft ein Team. Wer neben dem Beruf promoviert, trägt zusätzlich eine verantwortliche Position. Und wer einen Bereich in einem Unternehmen leitet, kennt dieselben Fragen: hohe Ansprüche an sich selbst, Verantwortung für andere, eine Entscheidung, die ansteht.
Was sich unterscheidet, ist die Sprache und das Umfeld. Beide kenne ich aus eigener Erfahrung und kann Sie deshalb kompetent unterstützen.
Kurz zu mir
Ich bin promovierte Kunsthistorikerin und habe über zehn Jahre an der Universität gearbeitet – zuletzt als Geschäftsführerin einer Graduiertenakademie, davor als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre. Ich kenne beide Seiten des Wissenschaftsbetriebs aus eigener Erfahrung: die Promotion mit allen Durststrecken und das System dahinter, mit seinen Verfahren, Gremien und ungeschriebenen Regeln.
In den vergangenen Jahren habe ich mehr als 200 Einzelcoachings mit Promovierenden und Postdocs geführt, Weiterbildungsprogramme aufgebaut und Workshops von der Disputationsvorbereitung bis zum Schreibretreat geleitet. Parallel berate ich Führungskräfte aus Unternehmen bei Positionierung und Neuausrichtung.
Mit Positionierung habe ich mich übrigens schon in meiner Dissertation beschäftigt – am Beispiel einer Institution, die sich im 16. Jahrhundert neu erfinden musste. Was ich daraus mitgenommen habe: Eine gute Position entsteht nie aus dem Moment, sondern aus einer klaren Analyse dessen, was da ist und was gebraucht wird.
Wobei ich unterstütze
Wie ich arbeite
Ich fange mit einer Inventur an. Bevor wir über Ziele reden, sehen wir uns an, was da ist: Ihre Erfahrung, Ihre Ergebnisse, das, was Sie können, und das, worüber Sie arbeiten. Fähigkeit und Thema sind zwei verschiedene Dinge, und die meisten verwechseln sie. Ihr Thema kann wechseln, Ihre Kernfähigkeit bleibt. Sie herauszuarbeiten ist der Teil, für den ich am längsten brauche und der am meisten verändert.
Danach übersetzen wir. Eine Position ist keine Selbstbeschreibung, sondern eine Antwort auf die Frage, wofür Sie stehen und warum das für andere zählt: für eine Berufungskommission, für eine Geschäftsführung, für einen Markt. Ich arbeite dabei mit Ihren Worten, nicht mit meinen. Was am Ende dasteht, müssen Sie im Gespräch aussprechen können, ohne dass es sich fremd anfühlt.
Dann wird es konkret. Etappen, Termine, und die Antwort auf die Frage, womit Sie am Montag anfangen.
Zwei Dinge laufen quer dazu mit. Erstens passe ich mich daran an, wie Sie denken und entscheiden. Manche brauchen zuerst das ganze Bild, andere den ersten Schritt, wieder andere müssen es erst einmal jemandem erzählen. Zweitens gehört der Körper dazu, an den Stellen, an denen er schneller ist als der Kopf: vor Auftritten, in hohen Belastungsphasen, und immer dann, wenn Sie seit Stunden dieselbe Runde drehen.
info@ginamoeller.de
Vernetzung
@dr.ginamoeller
Sie finden mich auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

