Über
mich
Ich habe selbst promoviert und kenne die Phase, in der ich meine Datei tagelang nicht geöffnet und trotzdem allen erzählt habe, dass es vorangeht. Diese Hürde zu überwinden ist manchmal extrem hoch.
Was mir damals gefehlt hat, war nicht mehr Disziplin. Es war jemand, der mit mir sortiert, was gerade wirklich ansteht, und der die Frage stellt, die ich mir selbst nicht gestellt habe. Genau das mache ich heute für andere.
Was meine Klient*innen gemeinsam haben
Auf den ersten Blick berate ich zwei verschiedene Gruppen: Promovierende und Postdocs auf der einen Seite, Führungskräfte in Unternehmen auf der anderen.
In den Gesprächen ist der Unterschied kleiner, als er aussieht. Wer promoviert, führt bereits: sich selbst über Jahre durch ein Projekt ohne festen Rahmen, dazu Studierende, Hilfskräfte, oft ein Team im Labor.
Wer neben dem Beruf promoviert, sitzt zusätzlich in einer verantwortlichen Position und trägt beides gleichzeitig.
Und wer ein Unternehmen oder einen Fachbereich leitet, steht vor derselben Herausforderung: hohe Ansprüche an sich selbst, Verantwortung für andere, eine Entscheidung, die ansteht, und kaum jemanden im Umfeld, mit dem sich offen darüber reden lässt.
Diese Menschen kommen zu mir, wenn sich etwas ändert oder ändern muss. Ein Abschluss, ein Wechsel, eine neue Rolle, eine Zusammenarbeit, die nicht mehr trägt. Was sich unterscheidet, ist die Sprache und das Umfeld. Beide kenne ich.
Wie ich arbeite
systemisch & lösungsorientiert
sortieren & sichtbarmachen
hands on & empathisch
strategisch & zielfokussiert
seriös & humorvoll
MEIN ANSATZ
Ich arbeite systemisch und lösungsorientiert. Das heißt: Ich sehe mir Ihre Situation mit allem an, was daran hängt, und wir arbeiten an dem, was sich bewegen lässt, statt lange nach Ursachen zu graben. Dazu kommen Werkzeuge aus der Beratung und dem Coaching, die ich passend zu Ihrer Lage einsetze und auf Ihre Situation und Ihre individuellen Bedürfnisse anpasse. Ich stülpe Ihnen nichts über: Sie entscheiden, denn Sie sind Expert*in in Ihrem Bereich.
Ich höre lange zu und frage genau nach, bevor ich etwas vorschlage. Danach werde ich konkret: Wir legen fest, was als Nächstes passiert, bis wann, und woran Sie merken, dass es passiert ist. Ich sage Ihnen auch, wenn ich etwas anders sehe als Sie, und wenn Sie bei mir falsch sind.
Meine Werte
Zuverlässigkeit
Wachstum
Gesundheit
Freiheit
Warum ich mit dem Körper arbeite
Die Menschen, mit denen ich arbeite, sind es gewohnt, alle Probleme im Kopf zu lösen. Das hat sie weit gebracht, doch sie stoßen damit irgendwann an eine Grenze, an der es nicht weitergeht: Ein Argument lässt sich durchdenken, ein Text auch. Die Anspannung vor der Disputation lässt sich nicht wegdenken. Der Körper meldet solche Dinge früher als der Kopf, und er meldet sie deutlicher.
Deshalb gehört Körperarbeit bei mir dazu. Ganz konkret heißt das: Atem, Haltung und Stimme vor einem Vortrag oder einer Verhandlung. Erkennen, woran Sie merken, dass Sie über Ihre Kräfte gehen, bevor es der Kalender zeigt. Und Wege, aus dem Kreisen im Kopf herauszukommen, wenn Sie seit Stunden vor demselben Absatz sitzen.
Das ist kein Zusatzprogramm neben der Beratung. In einer Arbeitswelt, die auf Leistung und Tempo läuft, ist es oft der schnellste Weg, wenn im Kopf gerade nichts mehr geht.
Mein Weg
Ich bin Kunsthistorikerin, habe an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert und dort über zehn Jahre gearbeitet: in Forschung und Lehre, später in der Geschäftsführung einer Graduiertenakademie. Dort habe ich Weiterbildungsprogramme aufgebaut, Workshops geleitet und mit Promovierenden aus allen Fächern gearbeitet, von der ersten Gliederung bis zur Disputation. Mehr als 200 Einzelgespräche sind daraus geworden. Der größte Teil davon mit Menschen, die von außen aussahen, als liefe alles.
Hinzu kommt die Arbeit in Unternehmen: die Begleitung von Führungskräften auf C-Level in der Immobilien- und Baubranche hat mir gezeigt, dass die eigene Entwicklung auf jeder Stufe der Karriereleiter die Führung von Menschen einfach besser macht. Und das wir immer wieder in Übergangsprozessen eine Neuausrichtung – eine Neupositionierung brauchen. Darum arbeite ich heute selbstständig mit Einzelpersonen, mit Hochschulen und mit Unternehmen zusammen.
Meine Qualifikationen
Promotion in Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ausbildung als Coach, Weiterbildungen in Gesprächsführung und Konfliktmanagement, dazu Fortbildungen zu Stress und Arbeitsorganisation sowie zur Arbeit mit dem Körper. Über zehn Jahre Erfahrung im Aufbau und in der Leitung von Programmen und Weiterbildungsformaten an der Universität. 14 Jahre wissenschaftliche Forschung und praktische Durchführung von Positionierungsprozessen in unterschiedlichen Kontexten.
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